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Termine

  • ÜberLebensRaum Stadt

    Zu sehen sind Fotoarbeiten, Installationen, Skulpturen, Collagen und Gemälde. Zu sehen ist die Ausstellung vom 17. März bis 7. April samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Die Ausstellung ist aus einem Projekt von Misereor, der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschlands und der Stiftung ZASS erwachsen.

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    Die Ausstellung ist geöffnet.

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    Zu sehen sind Fotoarbeiten, Installationen, Skulpturen, Collagen und Gemälde. Zu sehen ist die Ausstellung vom 17. März bis 7. April samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Die Ausstellung ist aus einem Projekt von Misereor, der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschlands und der Stiftung ZASS erwachsen.

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Kirche.anders.in Kassel und Umgebung

"Kirche im freien Fall!?" Am vergangenen Wochenende haben sich 12 Gemeindemitglieder auf eine Exkursion in die Diasporaregion rund um die Stadt Kassel gemacht. In dem vom KAB Bildungswerk organisierten Seminar „Kirche.anders.“ ging die Gruppe der Frage nach: Wie kann es gelingen, in einem kirchlichen Umfeld, das sich rasant verändert, pastorale Ideen zu gestalten und damit der christlichen Botschaft eine gesellschaftliche Zukunft zu eröffnen? An den nackten Zahlen des Bistums Fulda, die sich in ihrer Tendenz auch auf das Bistum Münster übertragen lassen, wurde schonungslos offenbar: sinkende Kirchensteuereinnahmen und Mitgliederzahlen und ein sich abzeichnender Altersknick bei den Ehrenamtlichen dünnen die kirchliche Landschaft nicht nur aus: die "traditionelle Gemeindekirche" bisherigen Typs befindet sich tatsächlich „im freien Fall“.

 Es gab aber auch Nachrichten, die Hoffnung machen: An vielen Beispielen wurde nämlich deutlich, wie die Diasporaregion aus der Not eine Tugend macht. So „spezialisieren“ sich immer mehr Gemeinden z.B. auf besondere spirituelle Angebote für die 95% der Christinnen und Christen, die unsere Kirchen nicht mehr oder nur sehr sporadisch erreichen, und für geistlich suchende Menschen, auf eine Kirche MitMenschen, die unabhängig von Glaube und Konfession die Menschfrendlichkeit Gottes im Dienst an den alltäglichen Bedürfnissen und Sorgen der Menschen sichtbar werden lässt, und vieles mehr. Gerade Menschen, die sich der traditionellen Kirche nicht mehr zugehörig fühlen, können so wieder einen Zugang zu einer sich völlig neu definierenden Kirche finden. Den Abschluss des Wochenendes bildete der Besuch im (sehr sehenswerten) Museum für Sepulkralkultur (Bestattungskultur) und allen Teilnehmern wurde klar: Manchmal muss wohl erst etwas sterben, damit Neues wachsen und sich Bahn brechen kann. Denn: Alles hat seine Zeit. Mit diesem durchaus hoffnungsfrohen Fazit, das zugleich Aufgabe für die Zukunft ist, endete das Wochenende.

Uta Gaubitz