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Kirchenvorstand beschließt Institutionelles Schutzkonzept

Nach dreijähriger Arbeit hat die Pfarrei Sankt Mauritz nun ein "Institutionelles Schutzkonzept zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt".

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht, dass eine Kultur von Achtsamkeit und Respekt insbesondere gegenüber Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen der Pfarrei selbstverständlich wird und dass ehrenamtlich und hauptberuflich Tätige durch entsprechende Schulungen Sicherheit in ihrem Handeln gewinnen.

Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann und Bernd Lenkeit berichten von der intensiven Arbeit in der Arbeitsgruppe, die das Konzept in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Alle Bereiche der Pfarrei, in der Kinder- und Jugendarbeit stattfindet, wurden einbezogen und ebenso die Kindertageseinrichtungen. "Ganz bewussst haben wir uns entschieden, dass es für die Kitas kein eigenes Schutzkonzept gibt. Auf diese Weise wird deutlich, dass Präventionsarbeit in allen Bereichen, in denen Kinder- und Jugendliche zusammenkommen, eine gemeinsame Aufgabe ist."

Unmittelbar nach dem Beschluss des Schutzkonzeptes hat der Kirchenvorstand einen neuen Ausschuss gebildet. Der neu gegründete Präventionsausschuss kümmert um die Vorstellung des Konzeptes in der Pfarrei, um die Einführung in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen aber auch um die Evaluation des Konzeptes. Sollte es künftig zu einem Verdachtsfall kommen, wird der Ausschusses überprüfen, ob das Schutzkonzept praxistauglich ist und die vorgegebenen Handlungsschritte eingehalten werden.

Pfarrer Gehrmann bedankte sich bei allen, die an der Erstellung des Konzeptes beteiligt waren. Insbesondere in den letzten Monaten gab es aus vielen Bereichen sehr konstruktive Rückmeldungen, die die Arbeitsgruppe in den Textentwurf einarbeiten konnte und diesem den letzten Schliff gaben.

Die Vorstellung es Konzeptes in der Pfarrei erfolgt in einem Pfarrkonvent, der voraussichtlich noch vor den Sommerferien stattfinden wird.