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Marktjubiläum macht Menschen rund um Margareta mobil

 

Petrus hat ein Auge zugedrückt und die angekündigten Starkregenfälle und Gewitter am letzten Freitag an Mauritz Ost vorbei ziehen lassen. „Hoffentlich bleibt es trocken" war der große Wunsch der zahlreichen Menschen in Margareta, die an der Vorbereitung des Festes aus Anlass des 20. Jubiläums des Wochenmarktes auf dem Kirchplatz beteiligt waren: das „Netzwerk" bestehend aus dem Seniorenbüro, ökumenischem Sozialbüro, Jugendtreff „Cross Over", Nachbarschaftstreff „Alte Apotheke", BEST- Programm und der Kirchort Margareta mit dem Marktcafe Team hatten zu einem bunten Programm zur Marktzeit eingeladen. Schon um 8 Uhr wurden die ersten Käufer, oft auf dem Weg zur Arbeit, mit frischem Kaffee und Schnittchen überrascht. Die Markthändler hielten kleine Überraschungen bereit, der Kirchplatz und die Marktstände füllten sich zusehends. Als die Glocken zu 10 Uhr zur „10- Minuten-Andacht" läuteten, wurde es vorübergehend noch einmal stiller draußen, denn über 50 Menschen versammelten sich zum Thema:" da berühren sich Himmel und Erde—das Reich Gottes im Alltag erfahrbar machen" zum Gebet in der Werktags Kapelle. „Lasst uns miteinander singen, loben, preisen den Herrn", der Kanon am Ende –vierstimmig gesungen –spiegelte die Freude und Dankbarkeit der Menschen für ihren „Heimatort" Wochenmarkt wieder: der Ort, wo Kirche mitten im Leben der Menschen ist, zwischen den Marktständen, Gemeinschaft, Geborgenheit und Fürsorge erlebbar wird, ein wöchentlicher Treffpunkt für Viele im Wohnquartier. Das fröhliche Fest hielt bis mittags nach 13 Uhr an: die Marktcafè Schnittchen mundeten, Erwin und Peter begleiteten das Fest mit fröhlicher Akkordeon Musik. Als „Backi und Ivo" zum Mitmach-Trommeln einluden, folgten Kinder und auch 94 -Jährige diesem Aufruf. Infos wurden ausgetauscht vom Seniorenbüro und im BEST- Programm. "Eine heitere Stimmung hier" ,"so viele bekannte Gesichter" ,„ein Applaus für unsere Markthändlern, die uns auch während der Bauzeit die Treue hielten", solche Stimmen waren überall zu hören. 120 selbst gebackene „petit fours" -zum Fest mit einer 20 dekoriert -gingen weg wie geschnitten Brot. Als Pastoralreferent Ludger Picker den Grill vorglühte, waren auch bald 150 Würstchen des Marktmetzgers mit selbst gemachten Salaten unters Markt-und Kirchenvolk gebracht. Um 13 Uhr bauten die Markthändler ihre Stände ab, die Helfer aus der „Alten Apotheke" räumten in Windeseile die gesamte Bestuhlung wieder weg und viele fleißige Hände spülten, räumten, spülten, räumten………

Das Zusammenspiel aller Ehrenämter im Netzwerk hat super funktioniert-auch wenn nicht nur das Marktcafe- Team mittags „platte Füße" hatte, die Herzen waren übervoll von guten Gesprächen und Begegnungen rund um den Kirchturm.

DANKBARKEIT war das überwiegende Gefühl aller Mitmacher und Besucher.

Margarete Kohlmann