Requiem von Antonín Dvořák

17
Nov
17. November 2018 / 19:00
Ort: 
Mutterhauskirche der Franziskanerinnen am Franziskushospital /Hohenzollernring

Requiem von Antonín Dvořák

Eines der großartigsten Werke der romantischen Chor-/Orchesterliteratur ist das

Requiem b-Moll von Antonín Dvořák (1841 – 1904).

Es wird aufgeführt am Samstag, 17. November 2018, 19:00 Uhr in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen am Franziskushospital /Hohenzollernring, auch bekannt wegen ihrer fantastischen Akustik.

Um gegenüber dem romantisch-opulenten Orchester mit einem entsprechenden Chorgewicht die klangliche Balance zu gewährleisten, haben sich der Kammerchor an der Herz-Jesu-Kirche und canticum novum unter ihrem Gründer und Dirigenten Michael Schmutte für diese Aufführung zusammengetan.

Die Solistennamen versprechen nicht minder einen besonderen Hörgenuss:

Als Partner des Kammerchores an der Herz-Jesu-Kirche und von canticum novum begeisterten hier bereits mehrmals Sopranistin Catalina Bertucci und der Wiener Tenor Daniel Johannsen (zuletzt 2017 in der Johannespassion Bachs). Die Altistin Sophie Harmsen singt derzeit an den großen Bühnen Europas unter Dirigenten wie Herreweghe, Daniel Harding, René Jacobs, Hengelbrock, Bernius, Rademann u.a. Bassist Falko Hönisch gehört spätestens seit seinem Preis beim ARD-Gesangswettbewerb 2009 zu den besten seiner Zunft. Er war an mehreren Opernhäusern engagiert und ist nun sehr erfolgreich freiberuflich unterwegs unter Dirigenten wie Bernius, Koopmann, Paternostro, Pichon, Fedoseyev etc.

Auch darf man sich freuen auf die hervorragende, für ihre hohe Klangkultur bekannte Nordwestdeutsche Philharmonie. Sie gastierte bereits mehrere Male unter Michael Schmutte in der Mutterhauskirche (Brahms: Requiem/ Verdi: Requiem/ Bruch: Das Lied von der Glocke u.a.)

Das 1890 komponierte Requiem ist ein abendfüllendes Werk für vier Solisten, Chor und Orchester in großer romantischer Besetzung, einschließlich Orgel und Schlaginstrumenten wie Gong und Glocken. Auf Grund dieses Umfangs ist das Requiem nicht für den Gebrauch im Gottesdienst, sondern für das Konzert bestimmt. Es beruht auf dem kanonischen Text der alten Totenmesse, den Dvořák für dieses Werk in 13 Teile gegliedert hat.

Das Werk entstand als Auftragskomposition für ein Festival in Birmingham. Die ersten Entwürfe für das Requiem schrieb er am 1. Januar 1890. Die stark umjubelte Uraufführung fand am 9. Oktober 1891 unter Leitung des Komponisten in Birmingham statt.

Das Werk bewegt sich zwischen stiller Andacht und religiöser Ekstase. Auf der Höhe seiner Schaffenskraft stehen dem Komponisten die Mittel des Musikdramas ebenso zur Verfügung wie meditative und lyrische Töne und ein breites Spektrum von Klangfarben. Dabei spielen dunkle Farben wie Bassklarinette, Englischhorn und neben dem großen gemischten Chor auch vierstimmige Männerchorpassagen eine besondere Rolle. Die Aufführungsdauer des Werkes beträgt gut 90 Minuten.

Fazit: Gönnen Sie sich dieses besondere Konzertereignis!

KARTEN:         Musikhaus Viegener, Katthagen 25 und Copy-Casa, Wolbecker Str. 91.

                              Online-Reservierung unter canticum-novum.de 

Plakat

 

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