Einweihung Konradhaus

Die Statue des heiligen Konrad am neuen Platz im Konradhaus
11.07.2017

Am 9. Juli 2017 ist unter außergewöhnlich großer Anteilnahme der Kirchortgemeinde und des Ortsviertels das Konradhaus nach knapp einjähriger Bauzeit eingeweiht worden.

Um 10.30 Uhr begann in der voll besetzten Konradkirche der Festgottesdienst mit Pfarrer Gehrmann. Die musikalische Gestaltung hatte Cantabile St. Konrad unter Leitung von Susanne Tyczewski übernommen, die neben den Chorsängern den renommierten Solotrompeter Gerd Radeke und an der Orgel den australischen Konzertorganisten Christopher Wrench – gerade zu Besuch in Deutschland und sofort bereit mitzuwirken - sowie die fachkundige Unterstützung unseres Kirchenmusikers Michael Schmutte gewonnen hatte. Mit den Symbolen Brot, Salz und Licht verband Pfarrer Gehrmann in seiner Predigt die bevorstehende Einweihung des Konradhauses.

Die Überleitung vom Gottesdienst zum Einweihungsakt vollzog sich durch eine fröhlich-endlose Prozession der Festgäste von der Kirche zum benachbarten Konradhaus, angeführt von der aus dem bautechnisch bedingten Exil zurückgekehrten Statue des Heiligen Konrad, für die Architekt Tobias Brößkamp im neuen Saalanbau einen Ehrenplatz konzipiert hatte. Es folgten die Segnung der Räume durch Pfarrer Gehrmann, der Auftritt eines „echten“ Bruder Konrad (Kabarettist Markus von Hagen als Beitrag der Fachgruppe Bildung) und Grußworte von Stadtdechant Jörg Hagemann, Pfr. Witt von der ev. Auferstehungsgemeinde und Miriam Köpke, Leiterin Bezirk Ost der Westfälischen Schule für Musik als neuem Kooperationspartner des Konradhauses, untermalt von Klängen eines Blockflötenensembles der Musikschule unter Leitung von Christiane Frickenstein und von Fanfaren der Jungen Bläser St. Konrad unter Leitung von Susanne Tyczewski, die die zahlreichen draußen stehenden Besucher unterhielten, weil es drinnen nicht einmal mehr einen Stehplatz gab. Der OGR des Kirchorts Margareta überbrachte passend zur Predigt Brot und Salz, und die Kita St. Konrad überbrachte ein von Kindern gestaltetes Bild des Hauses und ein Ständchen mit dem schönen Titel „Gott baut ein Haus aus Steinen“. Daran anknüpfend beschrieb Dr. Michael Althaus, Vorsitzender des OGR am Kirchort Konrad die Tradition des Alten Pfarrhauses der früheren Pfarrgemeinde St. Konrad und die neue Aufgabe des Hauses. Für den Kirchenvorstand und als maßgeblicher Initiator des Um- und Neubaus wünschte Gert-Maria Freimuth allen Verantwortlichen Glück und Erfolg, und Thomas Tyczewski vom Bauausschuss und als Immobilienbeauftragter des Kirchenvorstands für den Kirchort erinnerte eingängig daran, dass „nach dem Spiel vor dem Spiel“ ist und als nächstes der Innenanstrich der Konradkirche in den Blick zu nehmen sei. Zum Schluss wies Moderator und Kirchortkoordinator Ludger Picker darauf hin, dass die Gäste auch eigene Ideen beisteuern konnten, was sie sich im Konradhaus in Zukunft wünschen würden und in welcher Weise sie daran selbst mitwirken wollten.

Bei Sekt und Selters, Finger Food, Kaffee und Kuchen wurde anschließend bei bestem Sonntagswetter bis in den Nachmittag hinein gefeiert. Bei der Versorgung halfen unter unermüdlicher Oberhoheit von Lieselotte Frommhold neben vielen guten Geistern auch einige der diesjährigen Firmlinge.

Am Abend war wieder Ruhe eingekehrt nach diesem großartigen Festtag. Jetzt sind noch einige Restarbeiten abzuschließen, bevor es dann nach den Sommerferien richtig losgehen kann im Konradhaus – ein Haus für Kirche vor Ort, für Bildung und Musik.

Text: Susanne Tycewski
Fotos: Thomas Starke

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